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Naturkatastrophen auf Lanzarote
Naturkatastrophen auf Lanzarote

Dass es auf Lanzarote Aktivitäten von Vulkanen gab, belegt zahlreiche Berichte über die Entstehungsgeschichte der Insel. Diese vulkanischen Aktivitäten gab es bis ins 18. Jahrhundert hinein. Sogar heute noch gibt es im Timanfaya-Vulkan noch ausreichend Wärme, um zum Beispiel Heu anzuzünden.

Aus den Aufzeichnungen des Pfarrers Don Andrés Lorenzo Curbelo wissen wir, dass es 1730 auf Lanzarote zu starken Vulkanausbrüchen kam. Auf einer gesamten Länge von 18 Kilometern bildeten sich zu dieser Zeit 32 neue Vulkankrater. Diese Vulkanausbrüche zogen sich über eine Länge von über 2050 Tagen und endeten erst 1736. 1736 zeigte sich Lanzarote von einer ganz neuen Seite, denn die Vulkanausbrüche hatten circa 25 Prozent der Insel komplett mit Lava bedeckt. Viele Dörfer, Ortschaften und fruchtbare Felder waren unter der Lavaschicht begraben worden. Die Entstehung der berühmten Feuerberge, die viele Touristen heutzutage auf einem Lanzarote Urlaub besuchen, bildeten sich aufgrund dieser lang andauernden Vulkanexplosionen. Den damaligen Bewohnern war es sogar gesetzlich verboten, die Insel nach dieser Naturkatastrophe zu verlassen. Die Regierung befürchtete eine derart starke Landflucht, dass für die anstehenden Arbeiten, keine Arbeiter mehr vorhanden wären. Schließlich musste die Regierung jedoch einsehen, dass die Lebensmittelversorgung auf der Insel für alle Bewohner nicht mehr ausreichte und 50 Prozent der Inselbewohner auf die Nachbarinsel Gran Canaria übersiedeln ließ. Gleichfalls im 18. Jahrhundert gab es eine sehr dramatische Dürrekatastrophe, da die erhofften Winterniederschläge in mehreren Jahren in Folge ausblieben. Bei unseren heutigen Lanzarote Urlauben und Lanzarote Aktivitäten wie Felsklettern oder Wandern sehen wir zwar noch die Vulkanen, aber von den gewaltigen Naturkatastrophen der damaligen Zeit merken wir kaum noch etwas.


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