Pyeongchang - Südkoreas Olympiabewerbung 2014

Pyeongchang - Südkoreas Olympiabewerbung 2014
Pyeongchang - Südkoreas Olympiabewerbung 2014
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Für die Winterolympiade 2014 sind noch 3 Bewerber im Rennen des IOC. Neben dem österreichischen Salzburg und dem Russischen Sochi ist dies auch das weit entfernte südkoreanische Pyeongchang. Der kleine Skiort rund 160 Kilometer östlich der Hauptstadt Seoul erlebt dabei die derzeit größten Ausbauschritte zur Wintersportstadt.

Grundsätzlich ist Pyeongchang eine optimale Region für den Wintersport. Auf seinen rund 700 Metern Höhe dauert die schneesichere Zeit bis tief in den März. Skiurlauber aus Südkorea - aber auch aus anderen asiatischen Ländern, lieben den Wintersportort wegen seiner gut ausgebauten Pisten, der sicheren Lifte und der schönen Landschaft.

Auch die Olympiabewerbung 2014 wird von der überwiegenden Mehrheit der Südkoeaner trotz der hohen Kosten befürwortet. Nach Umfragen stehen über 90% der Südkoreaner hinter der Olympiabewerbung. Und für die Regierung in Seoul ist der Ausbau des Wintersportzentrums Chefsache. œber 7,1 Milliarden US Dollar werden allein in Infrastrukturmaßnahmen gesteckt, weitere 1,3 Milliarden USD sorgen derzeit für den Ausbau des Kernstücks der Bewerbung von Pyeongchang - das Alpensia. Das Alpensia ist der zentrale Sport und Ferienkomplex für die Bewerbung. Hier sollen - sollte das IOC auf seiner Versammlung im Juni 2007 die Spiele nach Südkorea schicken - viele der Sportstätten wie die Bobbahn oder die Skischanze entstehen. Insgesamt sind 6 der 13 olympischen Sportstätten schon errichtet, andere sind im Bau und nur 4 würden nicht von den Planungen in die Realität umgesetzt werden, sollte die Winterolympiade nicht nach Pyeongchang kommen.

Das mit fast 1,3 Milliarden USDollar für Marketing ausgestattete Bewerbungskomitee für die Wintersportregion rührt jedenfalls schon kräftig die Werbetrommel. Selbst wenn der Zuschlag nicht erfolgt: Aus dem etwas verschlafenen Pyeongchang wird durch die derzeitigen Aktivitäten eine der wichtigsten Südkoreanischen Urlaubsregionen. Und Alpensia (woher dieser Name wohl kommt?) wird zum Wintersportparadies für Asien. Für den Tourismus in Südkorea, der nach den letzten Statistiken aus 2006 bereits über 75.000 Deutsche angelockt hatte, ist Pyeongchang in jedem Fall eine Bereicherung.

Datum: 16.03.2007

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