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Litauens Tor zur Kurischen Nehrung - Klaipeda
Litauens Tor zur Kurischen Nehrung - Klaipeda

Die Kurische Nehrung ist eine der schönsten Kurregionen an der Ostsee. Schon seit alten Tagen werden die Kurbäder wie Palanga, Juodkrante und Nida von der Boheme der europäischen Aristokratie genutzt. Seine Lage auf dem Gebiet der alten Sowjetunion hat die Kurische Nehrung jedoch vor den schlimmsten Auswirkungen des Massentourismus verschont. Jetzt, nachdem die Sowjetunion sich aufgelöst hat und die neuen Staaten wie Litauen sogar Mitglieder der Europäischen Union sind, ist diese wunderschöne Region wieder für die westlichen Touristen geöffnet. Ein Angebot, das gerne genutzt wird.

Das litauische Tor zur kurischen Nehrung ist Klaipeda. Die wichtigste Hafenstadt von Litauen hat mit dem großen Fährhafen eine wichtige Funktion im Tourismus der Region. Insgesamt ist der Seehafen von Klaipeda eines der wichtigsten Handelszentren von Litauen.

Ankommende Urlauber finden in Klaipeda eine rührige und trotzdem etwas verschlafene Stimmung. Die liebevoll wiederaufgebaute Altstadt von Klaipeda lädt mit ihren vielen kleinen Cafes und Restaurants, den Buchläden und Boutiquen zum verweilen ein. Als Attraktion gilt das ehemalige Segelschulschiff Meridianas, das im Hafen fest verankert liegt. An Bord findet man heute ein Restaurant mit guter Küche.

Während wenige architektonische Sehenswürdigkeiten nach den Zerstörungen im zweiten Weltkrieg übrig geblieben sind, präsentiert sich die Stadt mit dem Delphinarium und einem schönen Uhrenmuseum. Als Wahrzeichen der Stadt gilt der Simon Dach Brunnen.

Die Strände direkt vor Klaipeda sind nicht so schön wie die bei dem nahe liegenden Palanga - die Bewohner von Klaipeda nehmen das jedoch mit Gelassenheit und lieben ihre Umgebung. Die Stadt hat sich in nur kurzer Zeit gemausert - zum Tor zur kurischen Nehrung.


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